Biologischer Landbau

Innovative biobäuerliche Versuche – eine Videodokumentation
„Landwirtschaft neu erleben lernen“ - Viel Freude beim Sehen, Staunen, Diskutieren und Teilen
Philipp Mayer hat im Rahmen des Masterstudiums Ökologische Landwirtschaft der Universität für Bodenkultur im Herbst 2010 das Videoprojekt „Biobäuerliche Versuche in Österreich – Lokales Wissen lernen“ initiiert. Vorrangiges Ziel war es biobäuerliche Versuche zu dokumentieren, um Einblicke in die Innovationsfreudigkeit von Bio-BäuerInnen zu erlangen.
Dabei lernte das junge Filmteam experimentierfreudige, innovative, selbstbestimmte und offene Menschen kennen, die tief verwurzelt in den Regionen des ländlichen Raums einen oft überraschend offenen Blick über deren Grenzen zeigten.
Die Videodokumentationen präsentieren vier innovative bäuerliche Versuche. Zusätzlich eröffnen sie authentische Einblicke in die bäuerliche Lebensweise und zeigen welche Vielfalt an Zugängen diese zulässt:
Ganzheitliches Hofkonzept 1 von 4
Bodenlebenschonende Jauchenutzung 2 von 4
Hölzernes Kälberiglu 3 von 4
Selbstschließendes Weidetor 4 von 4

Biolandbau ist Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts

Einen Blick in die Zukunft der Biologischen Landwirtschaft bot die von Reinhard Geßl organisierte  1. BIO AUSTRIA-Zukunftstagung am 4. Mai im großen Sendesaal des RadioKulturhaus in Wien. Der einhellige Tenor der WissenschafterInnen: Die Biologische Landwirtschaft ist eine wichtige Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Ein Beitrag von Wilfried Oschischnig (2006).
Artikel "Biolandbau" als pdf-Download (49 kB)


Zukunft der Bio-Landwirtschaft – Bio-Landwirtschaft am Scheideweg
Steht die Bio-Landwirtschaft an einem Scheideweg? Diese Frage muss man sich stellen, wenn man den aktuellen wissenschaftlichen Diskurs in europäischen Bio-Kreisen verfolgt. Ein Beitrag von Susanne Mergili (2006).
Artikel "Zukunft Bio-Landwirtschaft" als pdf-Download (46 kB)


Biolandwirtschaft 2026 – ein visionärer Rückblick
Im Herbst 2026 werden die Direktzahlungen abgeschafft! Und niemand weint ihnen eine Träne nach, denn eine völlig neue Landwirtschaftspolitik hat sie überflüssig gemacht. Ein Bericht aus der Zukunft. Ein Beitrag von Martin Ott (2006).
Artikel "Zukunft Biolandwirtschaft 2026" als pdf-Download (65 kB)


Bio-Landwirtschaft am Ende der Nische
Die Pioniere der Biologischen Landwirtschaft definierten mit ihren Grundsätzen große Ziele. Heute, bis zu 70 Jahre danach befindet sich die Bio-Landwirtschaft am Sprung aus dem Nischendasein. Wo die Bio-Landwirtschaft heute steht und was sie sich dabei erkauft hat war Kernthema der 8. Wissenschaftstagung zum Biologischen Landbau. Ein Beitrag von Reinhard Geßl und Susanne Mergili (2005).
Artikel "Biolandwirtschaft - Ende der Nische" als pdf-Download (61 kB)


Wo liegt die Zukunft des Biolandbaus?
Vor Kurzem wurde der Forschungsbericht „Biolandbau in Österreich im internationalen Kontext“ in zwei Bänden von der Bundesanstalt für Bergbauernfragen gemeinsam mit dem Zentrum für Berglandwirtschaft an der Universität Innsbruck veröffentlicht. Der Forschungsbericht hat zum Ziel ein umfassendes Bild über den gegenwärtigen Entwicklungsstand des Biolandbaues zu bieten. Ein Beitrag von Markus Schermer (2005).
Artikel "Zukunft des Biolandbaus" als pdf-Download (72 kB)


„Bioregion“ – eine Chance für Bio?
Bauern werden immer mehr zu Objekten ländlicher Entwicklungsprozesse und agieren immer weniger aktiv. Der Anteil des Produkterlöses am Gesamteinkommen ist rückläufig und die Abhängigkeit von öffentlichen Transferzahlungen nimmt, besonders im Berggebiet, stetig zu. Gleichzeitig hat die Landwirtschaft auch in ländlichen Regionen ihre Bedeutung als bestimmende Kraft verloren. Ein Beitrag von Markus Schermer (2007).
Artikel "Bioregion" als pdf-Download (74 kB)


Die Krise der Bio-Forschung

Immer häufiger geht die Forschung für die Bio-Landwirtschaft an den wirklich wichtigen Fragen vorbei. Schuld daran sind nicht nur finanzielle und administrative Zwänge, sondern auch das etablierte Wissenschaftssystem. Höchste zeit, neue Strukturen für eine freiere Form des Forschen und Denkens zu schaffen! Ein Standpunkt.
Artikel "Krise der Bioforschung" als pdf-Download (1,2 MB)


Warum sind Bio-Produkte so teuer?
Allerorten hört man: „Bio-Produkte sind viel zu teuer und dementsprechend nur für eine gut verdienende Schichte leistbar.“ In Wirklichkeit müsste die Frage genau umgekehrt lauten: Können wir es uns heute überhaupt noch leisten, nicht biologisches Lebensmittel zu essen? Ein Beitrag von Reinhard Geßl (2001).    
Artikel "Bio-Produkte" als pdf-Download (115 KB)


Bio logisch?
Nicht ganz! Logik und Naturwissenschaften können nicht alles erklären, was die Qualität von Bio-Produkten und das Funktionieren der biologischen Wirtschaftsweise ausmacht. Die sogenannten Grenzwissenschaften bieten hier oft schlüssigere Erklärungsmodelle. Ein Beitrag von Susanne Mergili (2006).
Artikel "Bio logisch?" als pdf-Download (108 Kb)


Bio-Zucht zwischen Marktwünschen und ökologischen Grenzen
Von der Notwendigkeit, die gesamte Landwirtschaft zu ökologisieren, bin ich seit den 1970er Jahren überzeugt. Zahlreiche Begegnungen mit Pionieren des Biolandbaues, die Beschäftigung mit der natürlichen Bodenfruchtbarkeit, der Welternährungslage und jahrzehntelange eigene Versuche mit Milchkühen verschiedener Nutzungsrichtungen ohne Kraftfutter, haben mich darin bestärkt. Ein Beitrag von Alfred Haiger (2005).
Artikel "Bio-Zucht?" als pdf-Download (71 Kb)


Tiergesundheit im biologischen Landbau
Seit den Anfängen des biologischen Landbaus in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts gilt, dass gesunder Boden, gesunde Pflanzen, gesunde Tiere und gesunde Menschen einander bedingen und untrennbar zusammen gehören. Auch geht es um die Frage, ob nicht auch die Gesundheit der Tiere mehr ist als die bloße Abwesenheit von Krankheit. Derlei Überlegungen treffen den Kern des biologischen Landbaus, und die daraus abzuleitenden Forderungen sind völlig berechtigt. Ein Beitrag von Engelhard Böhncke (2005).
Artikel "Tiergesundheit" als pdf-Download (88 Kb)


Weizen heizen?
Mitte 2007 soll ein weiteres Kraftwerk mit 1500 kW Wärmeleistung zur Verbrennung regenerativer Energieträger in Österreich in Betrieb gehen. Erst auf den zweiten Blick zeigt sich jedoch die Sprengkraft dieser Meldung: Es ist nicht Holz das verbrannt werden soll, sondern Getreide! Und Getreide ist mehr als „nur“ ein Nahrungsmittel, im christlichen Kulturkreis ist es das Urnahrungsmittel schlechthin (unser „tägliches Brot“). Ein Beitrag von Susanne Mergili (2006).
Artikel "Weizen heizen" als pdf-Download (74 Kb)